Bewehrte Erde, diverse
Beschreibung
Nachfolgend einige von uns bearbeitete Bauvorhaben:
- Schadensanierung der Gerner Straße, Marktgemeinde Berchtesgaden: Im Jahre 1998 ereignete sich an der St 2039 Maria Gern – Berchtesgaden im Bereich des Etzer Felsens ein Böschungsabriß, durch den die Straße nur noch eingeschränkt passierbar war. Zur Wiederherstellung der uneingeschränkten Nutzbarkeit der Straße wurde eine geotextilbewehrte Stützkonstruktion, eine sog. Polsterwand, errichtet. Die Höhe der Polsterwand liegt zwischen ca. 13,0 und 14,0 m, die luftseitige Neigung der Wand beträgt ca. 70°. Am Böschungskopf wurde als Einwirkung eine mögliche Befahrung mit SLW 60 nach DIN 1072 angesetzt.
- Geh- und Radweg TS 26 Fridolfing-Götzing, Lkrs. Traunstein: Es wurde ein Stützbauwerk aus geokunststoffbewehrter Erde der Höhe ca. 5,50 m ausgeführt. Als Einwirkung wurde eine Befahrung mit SLW 30 nach DIN 1072 angesetzt.
- Resorthotel Obersalzberg bei Berchtesgaden: Zur Sicherung der Auffahrt zum Resorthotel wurden mit Geotextilien rückverankerte Drahtschotterkörbe (Gabionen) angeordnet. Die Höhe dieser Gabionenwand beträgt ca. 3,50 m. Im Rahmen der Bemessung wurde die Befahrung mit einem SLW 60 angesetzt.
- Geh- und Radweg BGL 12 Teisendorf-Rückstetten, SBA Traunstein: Es wurde eine Steilböschung nach dem Prinzip “bewehrte Erde” der Abmessungen ca. 4,00 m (Höhe) x 300 m (Länge) ausgeführt. Die luftseitige Neigung beträgt 70°. Als Bemessungsfahrzeug diente eine Befahrung mit SLW 60 nach DIN 1072. Die Gründung erfolgt teilweise über Schotterpackungen und teilweise über Stützscheiben.
- Umlegung B 16: Ortsumfahrung Unter- / Oberhausen, SBA Ingolstadt:
Die südliche Böschung zwischen Bundesstraße und Bahn wurde durch die Errichtung einer Hangsicherung mit Lärmschutzwand als Bewehrte-Erde-Konstruktion mit aufstehender Gabionenwand mit einer maximalen Höhe von ca. 6,60 m auf einer Länge von ca. 360 m gesichert. Die luftseitige Neigung der Wand beträgt 70° bzw. 85°. Die Außenhaut wurde als Erdverbundkonstruktion mit Steckstabverbindung ausgeführt. Als maßgebende Bemessungslast diente die Befahrung mit SLW 60 nach DIN 1072.
Die nördliche Böschung oberhalb der Bundesstraße wurde mithilfe einer Bewehrte-Erde-Konstruktion gesichert. Die Steilböschung mit einer Höhe von bis zu ca. 3,80 m und einer Länge von ca. 240 m verfügt über eine luftseitige Neigung von 70°. Die Höhe der Baugrubenböschung betrug während den Ausführungsarbeiten bis zu ca. 8,00 m.
Bauherr
diverse
Daten
Spezial-Bauweise zur Abfangung von Böschungen
Besonderheiten
In dieser Bauweise, die zur Abfangung von Böschungen dient, haben wir uns durch Prüfung diverser Bauvorhaben und Teilnahme an mehreren externen Seminaren ein umfangreiches Spezialwissen erworben.
Team
Fuchs, Schiffel-Haupt
Sonstiges
, Prüfung
, Grundbau
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